Drainagesystem verlegen
Besonders in den sehr feuchten Zeiten des Jahres kommt es bei etlichen Bauwerken älteren Baujahres zum Eindringen von Wasser im Kellerbereich. Das ist gerade dann störend, sofern man die betroffenen Räume des Kellers als Lagerräume nutzen will. Dringt die Nässe über einen langen Zeitraum permanent ein, kann sie in dem Mauerwerk hochwandern und letztlich auch die Wohnräume beeinträchtigen. Was macht man?
Als erstes muss man herausfinden, von wo das Wasser eindringt. Handelt es sich nicht um einen Wasserrohrschaden oder Wasser, das durch die Bodenplatte drückt, sondern kommt die Feuchtigkeit aus dem Erdboden um das Haus herum, sollte man den Sockel des Hauses neu dicht machen als auch unter Umständen anhand einer Drainage trocken legen.
Hierfür ist es vonnöten das Erdreich bis etwa 20 Zentimeter unterhalb des Sockels auszuheben und gegebenenfalls schon bestehende Isolierschichten zu beseitigen. Ein alter Teeranstrich kann man am effektivsten mit einem Sandtrahlgerät ablösen. Anschließend muss man einen speziellen Haftgrund auftragen und im Anschluss daran die Wand mit einer Bitumenschicht abdichten. Über Dicke als auch extra Werkstoffe sollte man sich bei einem Sachkundigen Ins Bild setzen lassen. Abschließend werden Styrodur-Platten angebracht und alles mit einer eigens dafür hergestellten Noppen-Folie versehen.
Zudem kann man auch eine Drainage um das Haus verlegen. Gerade bei Lehmböden sowie bei hohem Grundwasserpegel ist eine Drainage sinnvoll. Diese sorgt dafür, dass das Wasser, das andernfalls durch die Wände drückt, aufgefangen und in die Abwasserleitungen weitergeleitet wird. Dafür werden extra Drainage – Rohre zu einem Rohrleitungssystem verlegt.
Selbstverständlich ist es realisierbar, beschriebene Arbeiten selber auszuführen, doch vor allem beim Einbringen der Drainage ist es vorteilhaft, ein Unternehmen damit zu betrauen. Schließlich möchte man die Drainage nicht nach ein paar Jahren schon in Stand setzen müssen.